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   Nach Mittag

 

   Um mich schauend. Woher kam

   der Klang?

   Bedeutung trat heran, doch ohne Wort.

   Wo blieb der Bruchteil Zeit, als zu mir

   drang,

   herüber schwang: Gesang vom

   andern Ort?

 

   Der Schrecken harrt zurück und steht

   im Nacken.

   Stille dröhnt. Als ich mich wieder finde,

   wollen mich die Traumgespinste packen.

   Rettend wecken mich die Mittagswinde.

 

   Was geschehen ist – ich will es zwingen,

   Unerklärtes auf Begriffe bringen.

   Doch erschöpft versagt sich das Verstehen.

 

   Wieder holen will ich, was vergangen

   bleibt, um es noch einmal zu erlangen.

   Muss, zuletzt verzichtend, aber gehen.