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  Ein Hauch von Zen

 

  Hoch ging der Anstieg. Hinter Dächern hin

  zum Gipfelturm. Ich schaue auf die Zinnen

  der gleißend hellen Sommerstadt und bin

  benommen, doch zugleich in allen Sinnen

 

  neu bereit, Geräusche, Licht als das,

  was sie nur sind und nicht, was

  sie bedeuten

  wahrzunehmen. Unten bleibt zurück, was

  ich zu oft versuchte zu erbeuten.

 

  Oben zeigen klar sich die Strukturen

  dessen, was ein altes Ungefähr

  dem Blick verhüllte, seine Bilder trübte.

 

  Weicht im Wiederabstieg in die Fluren

  diese Klarheit, und es wird nichts mehr

  von dem sein, was die Achtsamkeit

  noch übte?