Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

starre 
Verwirrungen
 
Die Spinne webt verführerisch ihrem Publikum Fäden,
umgarnt den Hunger nach barer, wohlfeiler Münze.
 
Ihr Klebgespinst flicht den Ahnungsfernen ein wirtliches Nest.
Das schnell und leicht zu Glaubende wird zum Bekenntnis,
 
als wüte wie eine Pest in gegenwärtiger Zeit
der starre Entschluss, nichts Gültiges gelten zu lassen.
 
Kampf flammt auf, grotesk gestritten wird um das Klare.
Unruhe stört die Besonnenen, kramend nach Waffen.
 
Zur Wahrheit gehört: Mit Schlichtheit ist es nicht abzutun.
Vom schrillen Gesang der Einfalt lärmend begleitet,
 
erhebt sich die Einsicht wider den Ungeist und forscht nach dem Grund,
doch findet der Strudel des Nichtigen nirgendwo Halt.
 
Beharrlich suchen die Handelnden, suchen die Wissenden Rat,
in mutiger Hoffnung, dass die, die entscheiden, es hören.
 
Was bringen die nächsten Tage, die Wochen, Monate, Jahre?
Was bleibt am Ende? Erfolge oder ein Scheitern?
 
Obsiegt das Verweigern so allzu Vieler trotz Argumenten?
Was bleibt, ist die vage Hoffnung, dass dieses sich wendet.