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 Im Sommerregen

 

Verhangen schweben wolkenschwere

Himmel,

pressen tief das Gras mit dunklem Licht.

Die Spuren bleiben hinter mir gefangen.

Wind beschwert sie, hält sie mit Gewicht.

 

Ein Bangen steht im Regen als ein

Schweigen.

Lüfte halten an und hören zu

und fragen: Wo wird dies einst hingelangen?

Geht im fremden Augenblick das Du,

 

und einmal wird die Gegenwart verfliegen,

wird vom Wind die Stirn nicht mehr

gestreift.

Bleiben kann kein Blick, kein Hauch?

Und keinmal

mehr ein Wort? Das Geistesauge schweift.

 

Gedanken tauchen in den Dunst am Wege,

Sätze, die ein Tropfenmeer verschlingt,

ertasten Ziele, glauben, zweifeln,

schwanken,

werden, kaum erfasst, vom Tag umringt.